Brauweiler Flugsaurier?

2016-01-19-0776-kDie archäologische Grube Brauweiler ist etwas aus dem Focus geraten, seitdem die Bebauung des Guidelplatzes läuft. Mit Bebauung meine ich den Aufbau des Festzelts für Karneval.

In der Grube graben sie fröhlich weiter und arbeiten sich langsam nach Westen vor, Richtung Aachen sozusagen.
Bzw. Richtung Langgasse.

Und die Archäologen werden fündig. Knochenreste!

2016-01-19-0770-k

Der vor Ort grabende Archäologen meint, es habe im 18. Jahrhundert eine Viehseuche gegeben, und die Tiere seien damals vergraben worden. Es handele sich demnach um Rindviehcher.

Ich tippe eher auf eine bisher nicht entdeckte Art von Flugsauriern: der Pterosauria Brunvillaris. Das wäre eine Sensation!

2016-01-19-0773-k

Ist auch nachvollziehbar. Schon damals lag Brauweiler im Speckgürtel von Köln. Also ein angenehmer Rückzucksort für die doch recht scheue Spezies. Viel Wald in der Nähe (wird jetzt als Braunkohle abgebaut), im Nachbarort Buschbell ein schöner Sandstrand (wird jetzt als Quarz abgebaut), warum sollte der Pterosauria Brunvillaris nicht in Brauweiler gelebt haben?

Die Rindvieherklärung des grabenden Archäologen halte ich für wenig wahrscheinlich. Ist wohl nur eine Taktik, um den Ruhm für sich einzuheimsen.

Und allen Besserwisser, die nun meinen behaupten zu müssen, ich hätte mit archäologischen Mutmaßungen schon einmal falsch gelegen (Geheimgang nach Freimersdorf), denen sei gesagt: bisher ist diese – meine – These nicht widerlegt!

Also, neben der Abtei hat Brauweiler mit dem Pterosauria Brunvillaris jetzt eine weitere Attraktion mit überregionaler, ach, was sage ich, mit internationaler Bedeutung!

Und es geht weiter. Die grabenden Archäologen werden noch die gesamte Fläche auf dem Abrißgelände Kaiser-Otto-Straße untersuchen (wird bis März oder so dauern). Wer weiß, was da noch alles gefunden wird…

Es bleibt spannend in Brauweiler, auch ohne Tatort.

😉

 

Advertisements

Der recht dürftige Schriftsatz

2015-06-08-462Mündliche Verhandlung beim Landgericht. Der Kollege Fachanwalt moniert (etwas oberlehrerhaft), ich hätte zu den  umfangreichen rechtlichen Ausführungen in seiner Klageerwiderung nur recht dürftig repliziert.

Nun, dem Landgericht reicht mein recht dürftiger Schriftsatz 🙂

Mal abwarten, ob der Kollege Fachanwalt beim Oberlandesgericht mehr Erfolg haben wird.

Wer viel schreibt, hat wenig gute Argumente… 😉