650 € machen nachdenklich

Diese 650 € stimmen mich nachdenklich.

Verkehrsunfall. Schaden am Fahrzeug des Mandanten 2.200,- €, die Versicherung will nur 1.550,- € zahlen. Die Versicherung zahlt scheibchenweise, ich muß mehrmals nachhaken. Wider meinem Naturell und entgegen dem Abstimmungsergebnis klage ich den Restbetrag von 200,- € nicht ein, sondern schreibe die Versicherung ein 4. Mal an. Erfolgreich. Der Mandant hat jetzt seinen kompletten Schaden ersetzt bekommen.

Es stimmt mich nicht nachdenklich, daß der Mandant alles bekommen hat, was ihm zusteht.

Was mich nachdenklich stimmt, ist der Umstand, daß ich als Anwalt bei einem Alltagsunfall 4 mal Schreiben musste, damit alles gezahlt wird.

Wenn die Versicherung schon bei einem Fachanwalt für Verkehrsrecht hartnäckig versucht, eine Kürzung von 30 % durchzusetzen, wie werden die dann erst mit einem Geschädigten umgehen, wenn kein Anwalt eingeschaltet wird, der Ahnung von der Materie hat?

Es ist nichts Neues, aber man kann es nicht oft genug wiederholen:

Verkehrsunfall? Dann ab zum Anwalt!

Nicht selber rumprobieren.

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