Daumenschrauben weiter angezogen

Die Kürzungsversuche der Versicherungswirtschaft gehen immer weiter. Bereits im Februar hatte das Kollege Joachim Otting prognostiziert.  Auf dem 3. Schadenkongress.

In den letzten Wochen häufen sich bei mir die Fälle, in denen die Versicherungen trotz Vorlage der Rechnung kürzen.

Es geht vor allem um Verbringungskosten, die von der Werkstatt in Rechnung gestellt, von der Versicherung aber nicht oder nicht in voller Höhe erstattet wurden.

Und es geht um Sachverständigenhonorar. Das Honorar dieses Sachverständigen wurde in den letzten Jahren so gut wie immer anstandslos erstattet. Jetzt nicht mehr. Dabei liegt er mit seinem Honorar am unteren Rand der VKS/BVK Honorarumfrage.

Auf diese Kürzungswelle folgt die Klagewelle. Das sieht dann in etwas so aus:

Die Klagen richten sich gegen Halter/Fahrer, nicht gegen die Versicherung. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Und  nein, ich verrate nicht, welche Versicherung aus Franken in der Liste 6x vertreten ist. 😉

Advertisements

Hexerei?

Schon am 5.9. verschickt die Geschäftsstelle einen Beschluß, der erst am 6.9. erlassen wird.

Das ist alles andere als Schneckenpost.

Ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob da alles mit rechten Dingen zugeht.

Et hätt joot jejange

Mein Sozius hat ernsthafte Bedenken.

Ich solle ihm zunächst eine Vollmacht unterschreiben, bevor ich in die LVR-Klinik Düren – Abteilung für Allgemeine Psychiatrie – fahre.

Damit er mich nachher wieder rausholen könne.

Ich schaffe es auch ohne seine Hilfe problemlos wieder raus. Ob es nur an meinem Besucherausweis liegt?

Ich weiß es nicht. 😉

Die Anhörung mit dem Richter läuft übrigens auch gut. Der Mandant wird nicht zwangsweise in der Psychiatrie untergebracht. Ich kann ihn mitnehmen, er darf nach Hause.

Et hätt joot jejange.