Nichts ist so dumm, als daß…

Verkehrsunfall.

In dem einen Auto sitzen zwei Personen. Beide sind etwa gleich alt. Beide werden verletzt.

Der Streit um das Schmerzensgeld wird vor dem Amtsgericht ausgetragen.

Aus dem Schriftsatz einer großen deutschen Kanzlei, die regelmäßig von Versicherungen beauftragt wird:

Eine unfallbedingte Verletzung der Klägerin, die bezeichnenderweise den behaupteten Verletzungen der Mitinsassen gleicht, wird insgesamt bestritten.

Gleicher Unfall, gleiches Auto, gleiches Alter, gleiche Verletzung. Sehr verdächtig! 😉

Nichts ist so dumm, als daß man es nicht doch bei Gericht vortragen könnte…

Advertisements

1.000 € erpokert

Ich habe beim Pokern gewonnen. 1.000 €. Nicht für mich, sondern für den Mandanten. Diesmal will die Allianz Klagepoker spielen.

Es geht um Schmerzensgeld. Die leidige Geschichte mit den Formularen, die der Geschädigte ausfüllen soll. Anderenfalls könne die Versicherung nicht tätig werden. Und kein Schmerzensgeld zahlen. Schreibt die Versicherung.

Dann folgt die Klage gegen Halter und Fahrer. Immer wieder gerne.

Und dann zahlt die Versicherung.

Falls die Justiz überlastet sein sollte – es könnte am Pokern liegen.

 

Mach Dich nackisch!

Verkehrsunfall mit Sachschaden und mit Personenschaden. Kfz-Gutachten, Arztbericht und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schicke ich zur HUK Coburg.

Die Antwort der HUK Coburg nach 8 Tagen:

Die Unterlagen haben wir erhalten.

Nachdem diese geprüft wurden, kommen wir unaufgefordert auf die Angelegenheit zurück. Bis dahin bitten wir um Geduld.

So weit, so schnell und so gut. Dann folgt der Satz:

Bitte senden Sie die anliegenden Formulare ausgefüllt zurück.

Beigefügt sind der Fragebogen für Anspruchsteller – Personenschaden – sowie die Einwilligungs- und Schweigepflicht-Entbindungserklärung.

Mit Formularen ist das immer so eine Sache. Die sind Weiterlesen