Geldkuvert?

Freundlicherweise hat die Rechtsschutzversicherung der Gerichtskasse weiteres Geld für ein Sachverständigengutachten zukommen lassen:

Ich bin mir nicht sicher, ob „mit gleicher Post“ ein mit Geld gefülltes Kuvert an die Gerichtskasse rausgegangen ist.

Solange sie es nicht gefaxt hat… 😉

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Schnell ist anders

Vor mehr als 5 Monaten ist meine Berufungsbegründung beim Landgericht Köln eingegangen. Danach Schweigen im Walde.

Nach 2 Sachstandsanfragen erhalte ich heute die Nachricht, daß der Gegenseite eine Frist zur Berufungserwiderung gesetzt wurde.

Schnell ist anders.

Zumindest habe ich mir keinen Hinweis nach § 522 II ZPO eingefangen. Das läßt zumindest für das Ergebnis hoffen.

Not amused

Vor ziemlich genau einem Jahr bezeichnet ein Mandant die Verzögerungen bei der Erstellung eines Sachverständigengutachtens als Lachnummer.

Seit April 2017 liegt das Gutachten vor. Keine der Parteien erhebt Einwendungen gegen das Gutachten. Keine der Parteien stellt Ergänzungsfragen.

Der Einzelrichter am Landgericht legt den erforderlichen Verhandlungstermin in den August. 1 Woche vor dem Termin wird der Termin verlegt, weil der Einzelrichter erkrankt. Neuer Termin im September. Der Termin wird verlegt, weil ein vorsorglich geladener Zeuge in Urlaub ist. Neuer Termin Ende November 2017 (also nächste Woche).

Gestern Nachmittag flattert ein Fax rein. Der Termin wird aufgehoben.

Grund der Aufhebung: Kammersitzung.

Ich weiß nicht, ob der Einzelrichter bei der Terminierung die Kammersitzung übersehen hat, oder ob der Kammervorsitzende nachträglich den Kammertermin anberaumt hat. Ist auch nicht so wichtig, so was kann passieren.

Aber: Verkehrsunfall Mitte 2014, ein Urteil ist 2017 nicht mehr zu erwarten.

Der Mandant is not amused.