Es soll eskalieren

Telefonat mit dem Sachbearbeiter der Versicherung. Es geht um die Kürzung des Anwaltshonorars, nachdem der Fahrzeugschaden durch Verweisung auf eine günstigere Werkstatt gekürzt wurde.

Durch die Verweisung auf eine Billigwerkstatt reduziert sich das Anwaltshonorar nicht, wie Jaeger und auch das AG Brühl meinen. Darauf weise ich in meinen Schreiben an die Versicherung auch hin (Textbaustein sei Dank).

Die Reaktion des Sachbearbeiters am Telefon:

Sie sind nicht der Erste. Ich habe es nicht entschieden. Es tut mir leid.
Die Sache soll eskalieren.

Nun gut. Wenn es sein muß, dann muß es sein.

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1.000 € erpokert

Ich habe beim Pokern gewonnen. 1.000 €. Nicht für mich, sondern für den Mandanten. Diesmal will die Allianz Klagepoker spielen.

Es geht um Schmerzensgeld. Die leidige Geschichte mit den Formularen, die der Geschädigte ausfüllen soll. Anderenfalls könne die Versicherung nicht tätig werden. Und kein Schmerzensgeld zahlen. Schreibt die Versicherung.

Dann folgt die Klage gegen Halter und Fahrer. Immer wieder gerne.

Und dann zahlt die Versicherung.

Falls die Justiz überlastet sein sollte – es könnte am Pokern liegen.

 

Murmeltier

Täglich grüßt das Murmeltier:

Versicherung kürzt.
Schepers klagt,
Versicherung zahlt.

Diesmal war es die COSMOS Versicherung. Und das gleich in zwei Verfahren.

Es gibt Spannenderes, als immer wieder mit den Versicherungen dieses (strafbare?) Klagepoker zu spielen. Aber immerhin gibt es für den Anwalt dann mehr Geld.

Ihr verärgert nicht den Anwalt, sondern Eure Kunden.